Artikel NZZ Folio 07/2009


 

Eine Ahnung von Apokalypse

 

Peter Haffner, NZZ Folio 07/2009

Kapitän Charles Moore hat im Pazifik einen neuen Kontinent entdeckt, viermal so gross wie Deutschland. Lieber hätte er ihn nicht gefunden.

Wie ein schwerer Himmel über der See hängen die Lider über graugrünen Augen. Kaum je formen sich die Lippen zu einem Lächeln, und wenn, dann in der Melancholie der Erinnerung an etwas, was nicht wiederkehren wird. Captain Moore ist ein Entdecker, doch vom Kontinent, den er nach seiner Pazifikfahrt 1997 als erster beschrieb, will kaum jemand etwas wissen. Eine Mülldeponie mitten im Ozean, auf einer Fläche viermal so gross wie Deutschland.

Im Elternhaus an der Alamitos Bay im kalifornischen Long Beach, wo der 62-jährige Charles Moore wohnt, ist die Welt der Kindheit bewahrt, in der seine Liebe zum Wasser und zum Abenteuer gründet. Sein Vater, ein Chemiker und Segler, liess ihn im Heimlabor aufregende Experimente veranstalten und brachte ihm bei, ein Boot zu steuern, in einem Alter, da er eben erst schwimmen gelernt hatte. Charles studierte Chemie, führte eine Werkstatt zur Restauration antiker Möbel und ging auf See, wann immer er konnte. Es war die unverdorbene Schönheit des Ozeans, die ihn anzog, die Abgeschiedenheit einer Welt, in der nichts den Blick verstellt. «Im Wald kann man den Horizont nicht sehen», sagt er.

Bis der Tag kam, an dem er vor lauter Plastic den Horizont nicht mehr sah. Es war bei der Rückfahrt von der Transpac-Segelregatta von Los Angeles nach Hawaii, einem Rennen über 2225 Seemeilen, in dem er Dritter seiner Klasse geworden war. In Honolulu war er mit seiner Crew in See gestochen und hatte die Abkürzung durch die Rossbreiten genommen, die auf halbem Weg zwischen Hawaii und Nordamerika liegen. Seefahrer meiden die Gewässer, eine Konvergenzzone, in der Windstille herrscht und man oft tagelang keine Fahrt macht. Es dauerte eine Woche, bis sie durch waren. Sie fingen einen hundertpfündigen Thunfisch, grillierten Steaks und konnten nicht glauben, was sie sahen: Überall schwamm Plasticmüll herum, Flaschen, Deckel, Tüten, Bruchstücke von irgendetwas. Bald pflügte sich die «Alguita» durch den Unrat wie ein Arktisfahrer durch Eistrümmer. Ballons, Hüllen, Styroporbecher, Waschmittelkanister, Gewirre von Fischernetzen und Angelschnüren, Schnipsel in allen Formen und Farben. «Mein Gefühl, dass hier etwas Entsetzliches vor sich ging, wurde immer stärker», sagt Moore.

Er wusste nicht, dass Curtis Ebbesmeyer, ein Ozeanograph aus Seattle, aus seinen Studien der Meeresströmungen auf diesen «Garbage Patch» geschlossen und ihn so benannt hatte. Ebbesmeyer fand seine Hypothese bestätigt, als Tausende gelber Badeentchen bei einen Sturm von einem Containerschiff über Bord gegangen waren. Er alarmierte seine zahlreichen Kollegen, die ihm rapportierten, wo und wann immer sie eines dieser Entchen sichteten.

Angetrieben von Winden und der Erdrotation, bilden die Meeresströmungen im Hochdruckgebiet des «North Pacific Gyre» einen gigantischen Wirbel, der sich im Uhrzeigersinn dreht und Treibgut sammelt von den Küsten Japans und Chinas sowie der Pazifikküste von Mexiko, Nordamerika und Kanada. Ein Plasticbecher, der am Strand von San Francisco ins Meer gerät, wird vom Kalifornienstrom in Richtung Mexiko getragen, wo er auf den Nordäquatorialstrom trifft, der ihn auf den Weg nach Asien bringt, wo ihn der Kuroshio erfasst und wieder ostwärts schaukelt, bis ihn der Nordpazifikstrom übernimmt und an Hawaii vorbei in den «Garbage Patch» transportiert. Ein Jahr brauche es, sagt Moore, bis Abfall aus Asien in dieser Endlagerstätte sei, und mehrere Jahre, wenn er aus Amerika komme.

Bis vor einem halben Jahrhundert war dieses Treibgut harmlos; Holz, das verrottete, Seile, die sich zersetzten, Glas, das schliesslich sank. Seit Beginn der Massenproduktion von Plastic ist das anders. Rund drei Millionen Tonnen Kunststoff, wird geschätzt, schwimmen in den beiden Teilen des «Great Pacific Garbage Patch», von dem der eine östlich, der andere westlich von Hawaii liegt.

Sein Erlebnis liess Moore keine Ruhe. Zwei Jahre später kehrte er mit einer Gruppe von Meeresforschern an die Stätte zurück. Er hatte ein feinmaschiges Netz gebastelt, das er zwischen die Rümpfe seines Katamarans spannen konnte. Er wollte wissen, was sich unter dem Wasserspiegel verbarg. «Das erst war die dramatische Entdeckung», sagt er. Bis auf eine Tiefe von zehn Metern trieben kleine Plasticteile wie Fischfutter herum. Moore nahm Proben und verglich ihr Gewicht mit dem des Zooplanktons. Es gab 6 Mal mehr Plastic als Plankton. Die Resultate hat er in «The Marine Pollution Bulletin» im Dezember 2001 publiziert. 2007 nahm er die letzten Proben. Jetzt gab es 46 Mal mehr Plastic als Plankton. «Es wird schlimmer werden, und zwar rasch», sagt er.

Moore redet, ohne innezuhalten, in jener Art von Erschöpfung, die sich keine Pause gönnt in der Furcht, nicht mehr weitermachen zu können angesichts der Hoffnungslosigkeit. Was er gesehen hat, ist nur die erste Station einer Reise in jene Welt, in der all dieses bunte, glänzende und so praktische Plastic endet; in den Mägen von Vögeln und Fischen und bald womöglich in uns selber in Form von Nano¬partikeln aus Fischen und Meeresfrüchten, die wir essen.

Mit dem Vermögen, das Moore von seinem Grossvater, einem Ölbaron, geerbt hatte, gründete er die Algalita Marine Research Foundation, die sich der Erforschung des Plasticmülls im Meer und seiner Auswirkungen auf Mensch und Tier widmet. Moore ist die treibende Kraft einer Bruderschaft von Wissenschaftern und Aktivisten, die das wenig bekannte Ökodesaster der Welt ins Bewusstsein zu bringen versuchen; ein Seefahrer, der sein Monster mit einem Ingrimm verfolgt wie Kapitän Ahab den Weissen Wal.

Achtzig Prozent der Plasticabfälle, die in Müllwirbeln wie dem «Garbage Patch» enden, kommen vom Land, der Rest von Schiffen und der Fischerei. Von Strassen und Mülldeponien, von Kehrichtwagen und Güterzügen wird Plastic weggeweht und landet in Bächen, Flüssen, Gullys und endlich im Meer. Die Gezeiten tragen ihn hinaus, die Strömungen erfassen ihn und transportieren ihn zum Wirbel, wo er rotiert wie in einer Toilette, die niemals gespült wird. Gemäss dem United Nations Environment Programme (UNEP) finden sich heute auf jedem Quadratkilometer Ozean rund 18 000 Plasticstücke. Hundert Millionen Tonnen sind es in den Meeren der Welt insgesamt.

In einem Schuppen hinter dem Haus hat Captain Moore seine Funde säuberlich in Plasticsichtbeuteln sortiert: Zahnbürsten, Schirmgriffe, Glacestengel, dazu ein Einmachglas mit der Plasticsuppe aus dem «Garbage Patch», worin Kleinteile schwimmen wie Gemüsestücke in der Brühe. In einer Kiste liegen undefinierbare Brocken; Teile von Fischernetzen und andere Einsprengsel sind darin erkennbar. Es ist vulkanische Lava, die über einen Strand ins Meer geflossen ist und sich mit Plasticmüll verbunden hat, wie Moore sarkastisch erklärt: «Ein neues Forschungsgebiet der Petrographie: Naturkräfte kreieren eine bisher unbekannte Gesteinsart mit unserem Abfall.»

Den unberührten Strand der Ferienwerbung gibt es nirgends mehr. Moore zeigt eine Probe vom Kamilo Beach in Hawaii, wo es bis in eine Tiefe von rund dreissig Zentimetern mehr Plasticpartikel als Sandkörner gibt. «Die Strände der Welt werden langsam, aber stetig plastifiziert», sagt er. Das ist mehr als ein ästhetisches Problem. Gemäss dem Bericht des Unep sterben eine Million Seevögel pro Jahr, weil sie Plastic mit Futter verwechseln. Hunderttausend Meeressäuger und Schildkröten verenden in Fischernetzen oder wachsen verkrüppelt auf, wie «Mae West», die Schildkröte eines Tierpflegers in New Orleans, deren Panzer in der Mitte von einem Plasticring zur Wespentaille geschnürt wurde.

In den toten Tieren findet man Taschenkämme, Tamponapplikatoren, Feuerzeuge, Wegwerfbesteck, Wattestäbchen, Puppen, Spritzen, Einkaufstüten. Sie sind verhungert mit vollem Magen, umgekommen, weil Plasticscherben den Verdauungstrakt aufgeschlitzt oder so blockiert haben, dass sie weder fressen noch defäzieren konnten. Während verlorene Fischernetze früher zerfielen, bleiben die synthetischen für immer im Wasser: Fische, Delphine und selbst Wale verfangen sich darin und gehen zugrunde.

Besorgniserregender ist jedoch, was der japanische Geochemiker Hide¬shige Takada, ein Bundesgenosse von Captain Moore, herausgefunden hat. Man weiss, dass Plastic wie ein Schwamm wirkt für polychlorierte Biphenyle (PCB) und andere Gifte. Zwar sind die Weichmacher seit bald vier Jahrzehnten verboten, nachdem sich mit dem Auftreten hermaphroditischer Fische und Eisbären gezeigt hat, dass sie den Hormonhaushalt schädigen. Doch Plastic, das zuvor produziert wurde, wird die Ozeane weiterhin mit PCB kontaminieren. Takada fand heraus, dass Plasticstücke, die von Papageientauchern gefressen werden, wegen ihrer Schwammwirkung Schadstoffe in einer millionenmal stärkeren Konzentration enthalten als das Wasser, aus dem sie stammen. Auf der letztjährigen Fahrt zum «Garbage Patch» hat Moore Hunderte von Laternenfischen gefangen und später im Labor untersucht. Es sind die verbreitetsten Fische im Ozean, nicht länger als ein Finger. Bei Sonnenuntergang steigen sie aus den Tiefen an die Oberfläche, um zu fressen. Ihre Nahrung ist Zooplankton, doch in der Hast schnappen sie nach allem, was sie sehen. Mehr als ein Drittel der Fische hatten mit Giften kontaminierte Plasticteilchen im Magen, einer nicht weniger als 84 Stück. Darunter waren winzige Kügelchen von Duschmitteln und Schönheitscrèmes zum Hautpeeling. Dieses Plasticpulver ist so fein, dass es die Filter der Abwasserreinigung passiert.

Laternenfische sind das Grundnahrungsmittel von Thunfischen, Schwertfischen und Goldmakrelen. Akkumulieren sich die Schadstoffe in der Nahrungskette, landen sie schliesslich auf unserem Teller. «In Teilen des Ozeans ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass ein Fisch Plastic frisst als richtige Nahrung», sagt Moore. «Was jetzt vor sich geht, ist ein unkontrolliertes Experiment mit Giftstoffen, das wir mit uns selber anstellen.» Moore isst zwar Fisch, doch vorzugsweise kleinere und wenn möglich aus Fischfarmen mit gutem Ruf, weil es bereits heute so etwas wie «Biofisch» aus den Meeren nicht mehr gibt.

Richard Thompson, Meeresökologe an der University of Plymouth in England, ist der Dritte im Bunde der Kämpfer um Captain Moore. Er untersucht, was mit Plastic geschieht, wenn es unter der Einwirkung von Sonnenstrahlung und Reibung zerfällt. Da Plastic biologisch nicht abbaubar ist, verschwinden die Partikeln nicht, sondern werden nur immer kleiner. Solches «Mikroplastic», fürs blosse Auge nicht sichtbar, konnte Thompson im Kreislauf von Muscheln, Seepocken und Kiemenringelwürmern nachweisen.

Die bisherige Gesamtproduktion von Plastic wird auf über eine Milliarde Tonnen geschätzt. Sie hat erst vor wenigen Jahrzehnten begonnen, doch es wird Ewigkeiten dauern, bis die Evolution Mikroorganismen hervorgebracht haben wird, die das Material verdauen. Selbst wenn die Plastic¬produktion morgen gestoppt würde, müsste der Planet mit Umweltfolgen für Tausende von Jahren rechnen – auf dem Ozeanboden, wohin etwa PET-Flaschen rasch sinken, gar mit Zehntausenden. Rund siebzig Prozent der Meeres-Plasticabfälle, wird geschätzt, liegen bereits auf Grund.

Es kümmert die Welt nicht sonderlich. Der «Garbage Patch» ist weit weg, ausserhalb der Grenzen der Verantwortung der Staaten, aus denen der Abfall stammt. Darüber geforscht wird kaum, weil das Geld dafür nicht fliesst. Zwar sind sich die Fachleute einig, dass das Plastic im Ozean ein Problem sei. Doch manche können sich Bemerkungen über Moores «Sensationsmacherei» nicht verkneifen. Ob die Tiere wirklich am Plastic in ihren Mägen gestorben sind, ob er wirklich alles Plankton erfasst habe bei seinen Vergleichen und ob das Areal wirklich so gross sei, fragen sie.

«Bessere Schätzungen?» fragt er. «Sollen sie rausgehen und Feldforschung machen.» Er ärgert sich, wenn er kritisiert wird von Leuten, die in ihren Dozentenstuben sitzen und die Hände in den Schoss legen. Er selber verwendet seine Ersparnisse darauf, mehr Fakten zu sammeln. «Man kann sich des Problems nicht entledigen, indem man sagt, niemand wisse darüber genau Bescheid», meint er.

Der «Garbage Patch» ist keine Plasticinsel, auf der man stehen oder gar, wie jemand fragte, mit einem Flugzeug landen könnte. Es ist eine Suppe aus Plastic, die im Zentrum dicker und am Rand dünner ist. Wo sie beginnt und wo sie aufhört, ist eine Frage der Definition. Moore stützt sich auf Modelle der Ozeanströmungen bei seinen notgedrungen groben Schätzungen. «Ich nahm einen Globus, hielt meine Hand auf das Einzugsgebiet des Wirbels und dann auf Afrika», sagt er. «Es ist ungefähr gleich gross.»

Dass man die Suppe auslöffeln könnte, ist eine Illusion. Die Ozeane bedecken nahezu siebzig Prozent der Erdoberfläche, der Pazifik allein fast die Hälfte. Putzaktionen an Stränden verleiten zu falschen Schlüssen. «Die Leute denken, wir könnten da einfach mit Netzen rausgehen und den Ozean aufräumen», sagt Moore. «Sie machen sich keine Vorstellung von den Ausmassen und der Tatsache, dass der grösste Teil des Plastics aus Krümeln besteht.» Und die synthetische See wird weiter wachsen. So lange jedenfalls, meint Moore, bis wir Produkte herstellen, die dauerhaft, leicht rezyklierbar oder beides sind. «Jeder Zahnstocher ist einzeln in Plastic verpackt», sagt er. «Wovor hat man Angst – dass der eine den anderen besudelt?»

Vor seinem Haus liegt die «Alguita» vertäut, sein Schiff. Als Kind war Moore hier schwimmen gegangen. Das Meer und das Land, sagt er, seien früher nicht so getrennt gewesen wie heute, da Befestigungen den Hafen dominieren. Er bedauert es; so hat man sich den Ozean zum Feind gemacht.

Moore kniet auf dem Quai, fischt mit der Hand ein bisschen im Wasser herum und braucht keine fünf Minuten, bis er ein halbes Dutzend «nurdles» hat. Die zwei, drei Millimeter kleinen Kügelchen sind das Rohmaterial der Plasticproduktion. Das Granulat wird geschmolzen, zu Frisbees und Fotokopierern gepresst; versehen mit chemischen Zusatzstoffen je nachdem, ob das Produkt hart oder weich, elastisch oder steif, farbig oder farblos sein soll. Solche «nurdles» machen mittlerweile zehn Prozent des im Ozean treibenden Plastics aus. Sie gehen beim Transport verloren, werden vom Wind erfasst und fortgeweht. Moore hat sie schon in den Körpern durchsichtiger Quallen gesehen. «Sie sind überall», sagt er. Die Seeleute haben längst einen Namen dafür: Tränen der Meerjungfrau.

Die fünfzehn Meter lange «Alguita» ist ein Prachtsstück von Katamaran, mit Holzmobiliar, das Moore selber gebaut und mit Intarsien verziert hat. Auf dem Dach sind sieben Solarpanels, auf dem Kartentisch liegt eine Karte der Pazifikregion mit der Mülldeponie. Fast das halbe Jahr ist Captain Moore mit dem Schiff auf See. «O ja, ich geniesse es noch immer», bestätigt er und redet rasch weiter, als müsste er trübe Gedanken verscheuchen, Einflüsterungen bannen, doch einfach aufzugeben angesichts der Unlösbarkeit des Problems. Diesen Sommer fährt er wieder hin zum «Garbage Patch», nun zum achten Mal, will sehen und nachmessen, wie sich alles verschlimmert hat.

Wie er das bloss aushält? «Indem ich tue, was ich tue», sagt er auf die Frage nur und lüftet seinen Sonnenhut. «Die Trying», steht darauf. Wer’s nicht versucht, hat nicht gelebt.

 
Mit Dank an die NZZ für die Erlaubnis zur Publikation

 

Peter Haffner wurde 1953 in Zürich geboren und studierte Philosophie und Geschichte an der Universität Zürich. Er arbeitete als freier Journalist für deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften, bevor er 1991 in die Redaktion von NZZ-Folio eintrat, der Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 2002 berichtet er für Das Magazin des Zürcher Tages-Anzeigers aus den USA. Sein letztes Buch, «Grenzfälle. Zwischen Polen und Deutschen», erschien 2002 in der von Hans Magnus Enzensberger herausgegebenen «Anderen Bibliothek».

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