Trashy Mittwoch


Soundtracking Endstation Meer?


Soundtracking Endstation Meer?
Bei diesem Trashy Mittwoch drehte sich alles um die Tonalität von Kunststoff. Welche Geräusche kann man mit Plastikmüll erzeugen? Und kann man die Ausstellung vielleicht auch unter einem anderen Blickwinkel, einem auditiven betrachten? An einem Inspirationstisch konnten sich die Besuchenden mit Techniken und Ideen zur Erzeugung von Geräuschen mit verschiedensten Gegenständen auseinandersetzen. So werden PET-Flaschendeckel zu Kastagnetten, leere Joghurtbecher zum Schlagzeug, Plastiktüten zu Pfeifen und unbekannten Instrumenten wie eine «Raschel». Angeregt von den Möglichkeiten konnten die BesucherInnen an Experimentiertischen das vorgeschlagene Klangrepertoire durch eigenes Forschen erweitern. Für die anschliessende Orchesterphase wählte jede/r ein Instrument aus. In einer Vorführrunde stellten sich die TeilnehmerInnen ihre Instrumente und Klänge gegenseitig vor. Nach kurzen Dirigier- und Rhythmusübungen, wurden die Tonalitäten zusammengeführt und plötzlich klang es wie…  Musik. Ungewöhnlich zwar, aber durchaus melodisch. Mit einer Hort-Gruppe konnten die Instrumente anschliessend noch interpretiert werden. Hört sich das Trommeln an wie ein Elefant, Regen, oder wie der Weihnachtsmann? Sind das Rascheln und Schaben vielleicht kleine Wellen? Inspiriert zog die Gruppe anschliessend in den Ausstellungsraum um dort eine Ausstellungssituation zu vertonen. Der grosse Müllberg in der Mitte der Ausstellung war das erste Ziel. Mit Geräuschen und Rhythmen von Wellen untermalt, wurde der Müll auditiv wieder zurück ins Meer gebracht.

Mittwoch, 26. September 2012

Konzept und Umsetzung: Annika Schröpfer, Kulturvermittlerin und Amanda Unger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Vermittlung

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