Museum
für Gestaltung Zürich


«Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt»

4. Juli – 28. Oktober 2012
Museum für Gestaltung Zürich

Das Museum für Gestaltung Zürich realisiert Projekte zu Design, Visueller Kommunikation, Fotografie und Architektur. In der Regel zeigen wir in unserem Haus Ausstellungen zu den Entwurfsprozessen und zum Gebrauch von besonders gelungener Gestaltung. Mit der Ausstellung «Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt» legen wir für einmal den Fokus ans Ende der Gebrauchsgeschichte. Es interessiert uns zu zeigen, was mit weggeworfenen, mit abgespielten Plastikobjekten geschehen kann.
Die kulturellen Errungenschaften einer Epoche werden oft an herausragenden Leistungen, die ihre Zeit überdauern, gemessen. Abfall hingegen liefert uns immer wieder Aufschlüsse über den Alltag vergangener Zeiten. Angesichts der immensen Menge von Plastikmüll, den wir täglich produzieren und der Tatsache, dass dieser im Wesentlichen nicht biologisch abbaubar ist, werden zukünftige Generationen ein eindrückliches und schwerwiegendes Erbe unserer Zeit antreten. Dabei ist der sichtbare Abfall nur die Spitze eines Müllbergs, der bis in die Tiefen der Ozeane hinunterreicht.
Die westliche Gesellschaft gehört auch bei der Abfallproduktion überproportional zu den Verursachern: Nirgends auf der Welt wird so viel konsumiert wie bei uns. Daher sind wir in besonderem Masse verantwortlich für die aktuelle Problematik und insbesondere für das Entwickeln von Lösungsansätzen zur Eindämmung des Problems.
Als Designmuseum, das Teil einer Kunsthochschule ist, in der junge Designer ausgebildet werden, sind wir diesen Fragestellungen besonders verpflichtet. Als Labor, Bühne und als Ort der Vermittlung verstehen wir es als unsere Aufgabe, Designproduktion ganzheitlich zu betrachten und den gesamten Lebenszyklus der Produktewelt im Fokus zu haben.

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