Ausstellung

Stralsund, Deutschland


«Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt»
20. Mai – 21. Oktober 2014
Deutsches Meeresmuseum in der Kulturkirche St. Jakobi

Das Deutsche Meeresmuseum Stralsund engagiert sich seit seiner Gründung für den Schutz der Meere. Neben eigenen Forschungsprojekten zu dieser Thematik weist das Museum auf die Erfordernisse des Meeresschutzes in seinen Dauerausstellungen hin. Die Einrichtung arbeitet daher schon seit vielen Jahren mit allen großen Umweltschutzverbänden zusammen, die das Museum häufig als Plattform für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen.

Das Museum sieht es als besondere Verpflichtung an, auf die Verschmutzung der Meere mit Kunststoffmüll hinzuweisen. Aus diesem Grund wählte das Deutsche Meeresmuseum für das Jahr 2014 als Schwerpunkt das Thema „Müll im Meer“ aus. In diesem Rahmen nahm das Museum das Angebot der Drosos-Stiftung und des Museums für Gestaltung Zürich an und zeigt in Kooperation mit dem Kreisdiakonischen Werk Stralsund e.V. in der Kulturkirche St. Jakobi die Wanderausstellung „Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt“.

Am 20. Mai 2014, dem "Europäischen Tag der Meere“ wird mit der Eröffnung dieser Ausstellung auch der Startschuss für das Themenjahr unter dem Motto "Kein Plastik Meer" gegeben. In Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Umweltbundesamt, dem WWF, dem NABU und dem Verein archaeomare e.V. wird das Museum in den kommenden Monaten über die Bedrohung der Meere informieren und für ihren Schutz werben.

Parallel dazu wird in den Ausstellungen im Stammhaus des Deutschen Meeresmuseums und im OZEANEUM mit weiteren Ausstellungselementen auf das Problem Meeresmüll aufmerksam gemacht. In zwei weiteren Sonderausstellungen wird unter dem Titel „Geisternetze – tödliche Fallen“, ein von der Drosos-Stiftung finanziertes Projekt zur Dokumentation verlorener Fischernetze und das MARLISCO-Projekt der Europäischen Küstenunion Deutschland e.V. vorgestellt.

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